Die Geschichte von der "jack-o´-lantern"

Warum zu Halloween beleuchtete Kürbisse aufgestellt werden

Kürbis Katze
Schöner Kürbis im Design einer Katze © ms.Tea / flickr

Die Geschichte des "jack-o´-lantern" stammt aus dem Irischen. Die Geschichte handelt von einem Iren, der als geizig, bösartig und dem Alkohol sehr zugeneigt bekannt war. Alles begann in einer kleinen Bar in seiner Heimatgemeinde, in der Jack am Abend schon einige hochprozentige Drinks zu sich genommen hatte. Kurz darauf erschien ihm der Teufel, der seine Seele wollte. Jack stimmt dem zu, aber nur unter einer Voraussetzung.

Noch ein Drink

Als letzten Wunsch sollte der Teufel ihm noch einen letzten Drink spendieren. Weil der Teufel so kurz vor Vollendung seiner Tat stand, willigte er dem Wunsch von Jack ein, doch es gab ein Problem - Der Teufel hatte keine Münze zur Hand, um das Getränk bezahlen zu können. Verwandlungsfähig, wie er war, verwandelte er sich selbst kurzerhand in eine Sixpence-Münze, mit der Jack den Wirt hätte bezahlen können, doch dieser machte dem Teufel einen Strich durch die Rechnung. Jack bestellte sich keinen neuen Drink, sondern steckte die Münze in seinen Geldbeutel und verschloss ihn. Zwar hätte sich der Teufel schnell wieder zurückverwandeln können, doch ein silbernes Kreuz, das Jack in seinem Geldbeutel mit sich führte, hinderte ihn daran. So blieb dem Teufel keine andere Möglichkeit, als sich auf einen erneuten Kompromiss mit Jack einzulassen. Sie einigten sich darauf, dass zum einen Jack den Teufel wieder freilässt, der Teufel im Gegenzug Jacks Seele für 10 Jahre nicht holen würde.

Der Teufel kommt wieder

Eine ganze Weile hat Jack seine Ruhe, doch die Zeit verstrich und die 10 Jahre gingen vorüber. Eineststages standen sich beide wieder gegenüber und der Teufel wollte nun endlich seine Seele haben. Auch diesmal hatte Jack einen letzten Wunsch. Er überredete den Teufel dazu, ihm von einem Apfelbaum einen saftigen Apfel als Henkersmalzeit zu holen, vorauf sich der Teufel erneut einließ. Als der Teufel auf den Baum geklettert war, nahm Jack ein Messer und ritzte in den Stamm des Baumes ein Kreuz. Infolge dessen konnte der Teufel den Baum nicht mehr verlassen. Der Teufel musste Jack nun versprechen, dass er seine Seele nie einfordern dürfe und auch nicht kommen dürfe, um nach ihr zu verlangen.

Der Tag der Tage

Irgendwann war der Tag gekommen, an dem Jack starb. Weil er ein großer Trinker und zudem auch noch ausgesprochen geizig und böse gewesen war, wurde er an der Himmelspforte abgewiesen und auf die Erde zurückgeschickt. Da Jack auch auf der Erde nicht bleiben konnte, sah e sich gezwungen, hinab in die Hölle und in das Reich des Teufels zu steigen. Der Teufel wies ihn ebenfalls ab, weil er ja seinerzeit geschworen hatte, niemals nach Jacks Seele zu verlangen.

Seele ohne Zuflucht und Heimat

Da stand Jack nun und wusste sich keinen Rat, wohin er denn nun gehen sollte. Der Teufel riet ihm, dorthin zurückzugehen, woher er gekommen war. Jack machte sich gezwungenermaßen auf den Rückweg zur Erde. Es war inzwischen sehr dunkel geworden und ein ungemütlicher Wind wehte. Der Teufel griff ins Höllenfeuer und warf Jack ein Stück einer glühenden Kohle hinterher. Jack suchte sich eine Rübe, höhlte diese aus und aß das Innere. In die ausgehöhlte Rübe legte er die glühende Kohle, die von innen heraus Licht und Wärme spendete. Seitdem wandert Jack unermüdlich mit seiner Rübe in der Hand, der "jack-o´-lantern", auf der Erde herum und hat bis heute keinen Platz für seine letzte Ruhe gefunden.

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